Die Musikindustrie + Politik schlägt zurück
Alle Jahre wieder, kommt das Christuskind äh nein kommt eine neue Zensurforderung….
Etwa so könnte das neue Lied der Politik und der Musikindustrie lauten. In den Medien hat eine Politikerin und Ständerätin eine neue Forderung präsentiert nämlich fordert sie (wie kann es anders sein) dass die Schweiz wie Frankreich die 3-Strikes-Regelung einführt. Die Formulierung “three strikes” wird auch im Bezug auf Verstöße gegen das Urheberecht im Internet verwendet. Der Grundgedanke ist hier der gleiche: nach zwei Vergehen, die leicht bestraft werden (in der Regel mit Verwarnungen), folgt beim dritten Mal eine drastische Strafe; in diesem Fall der Entzug des Internetzugangs für eine bestimmte Zeit. Erstmals verwendet wurde der Begriff in diesem Zusammenhang bei den Diskussionen um das französische Loi-Hadopi [2]. Inzwischen wurde der Begriff in der Berichterstattung aufgegriffen und wird auch im Bezug auf andere Gesetze ähnlichen Inhalts angewendet. Der in Deutschland offiziell verwendete Begriff ist allerdings nicht three strikes sondern “abgestufte Erwiderung”.
Den die SP Politikerin Géraldine Savary sieht die Musikindustrie in der Krise – den diese Branche hat seit dem Jahr 2000 über 54% Umsatzeinbussen erlitten. Und nun serbelt sie mit 144’000’000 Franken im Jahr dahin – das ist wirklich ein brutales siechtum – nicht wahr?
Nunja, wie ihr wisst, unterstütz ich die Piraten und bin sogar Mitglied der Schweizer Piratenpartei (Sehr zum leidwesen ebendieser *g*). Überraschenderweise verstoss ich hier mal wieder gegen die Parteilinie, den ich finde diese Idee der SP Politikerin wirklich genial. Und wie ihr euch jetzt auch denken könnt, finde ich diese Idee unterstützungswürdig. Jeder der Musik hochlädt und auch im Internet runtersaugt soll bestraft werden, beim ersten Mal soll er verwarnt werden und wer das 2 Mal erwischt wurde, soll für 3 Jahren gesperrt werden. Heute ist es ja fast mit allen Geräten möglich ins Internet zu kommen, egal ob Computer, Natel, Gamekiste oder Kühlschrank. Darum muss man den Delinquent absolut isolieren. Wir haben ja das Glück, dass wir ein Haufen Seitentäler in der Schweiz haben, da ist es sehr einfach eine Mauer zu bauen und die Leute in diesem Seitental einzusperren. Weil man selbst via Stromleitung ins Internet kommen kann, müssen diese Leute in diesem Seitental wie vor 200 Jahre leben. Ohne Strom und Maschinen. Die Nahrungsmittel können ja via Flugzeug von der Migros über diesem Seitental runtergeworfen werfen. Die Bewachung übernimmt natürlich die beste Armee der Welt – nämlich die Swiss Army.
Aber ich finde man muss diese 3-Strike regelung auch noch ausweiten. So wäre eine solche Auszeit auch gut für alle diejenigen die Google ausdrucken und einordnen (vorallem Werbefachleute und Politiker tun das). Dann natürlich auch alle Hacker und Cracker (nein nicht die Guezlihersteller). Auch Politiker die irre Forderungen haben oder total Rückgratlose Pfeifen sind sollen mit so einer Auszeit belohnt werden. So wie auch Leute die gegen das Polizeigesetz von Zürich verstossen und Tauben gefüttert haben.
Ihr seht liebe Leute man kann dieses 3-Strike Gesetz wirklich soweit ausbauen, so dass die Schweiz lieber Lebensfähig wird und aus diesem Grund hoffe ich dass dieses Gesetz wirklich eingeführt wird. Und zwar lieber heute als morgen.
Ihr auch?







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