Full Tilt – Fertig Poker
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur APA darf das Online-Poker-Portal Full Tilt Poker per sofort keine Spiele mehr anbieten, keine Kunden mehr anwerben und auch kein Geld mehr auszahlen. Dies hat die britische Glücksspielkomission AGCC entschieden.
Auf der Homepage der Alderney Gambling Control Commission wird die Einstellung bestätigt. Die Kommission begründet diesen Schritt mit Ermittlungen des FBI in den USA. Die US-Bundespolizei hat bereits im April die Betreiber von drei Online-Pokerseiten verhaftet und die entsprechenden Webseiten geschlossen.
Der Umsatz von Full Tilt Poker beträgt vier bis fünf Milliarden Dollar. Davon sind auch viele Schweizer Pokerer.
Ich finde es schon traurig, wie man zuerst die Musik kriminalisiert und nun die Pokerer. Aber eben in Zeiten wo viele Staaten kurz vor der Pleite stehen, muss man jede Geldquelle anzapfen um die Pleite ein paar Monate zu verschieben. Tjo liebe Pokerer, wenn das so weitergeht ist Poker in der Schweiz verbotener als Mord. Naja jetzt müssen alle Online Pokerfreunde auf andere Pokerplattformen ausweichen – gibt ja noch ein paar andere Portale. Nur leider tummeln sich da ein Haufen Fische drauf rum, wo dann das Pokern nur noch mühsam macht.
Schweizerisches Bundesgerichtsurteil zur Poker – Frage
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_694/2009
Urteil vom 20. Mai 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Bundesrichter Merkli,
Bundesrichterin Aubry Girardin,
Bundesrichter Donzallaz, Stadelmann,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.
Verfahrensbeteiligte
Schweizer Casino Verband,
Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin Prof. Dr. Isabelle Häner,
gegen
X.________,
Beschwerdegegnerin, vertreten durch Fürsprecher Dr. Roger M. Cadosch,
Eidgenössische Spielbankenkommission,
Kantone ZH, BE, UR, SZ, NW, GL, ZG, FR, BS, BL,
AR, AI, SG, AG, TI, handelnd durch die Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft.
Gegenstand
Qualifikation von Pokerturnierformaten,
Beschwerde gegen das Urteil vom 30. Juni 2009
des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung II.
Sachverhalt:
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Pokerturniere sind per sofort wieder Verboten
Heute Mittag machte ein Gerücht in der Pokerszene die Runde. Es besagte, dass das Bundesgericht ein Urteil gefällt hat und dabei Poker als Glücksspiel eingestuft hat. Nun wurde aus diesem Gerücht Gewissheit.
Das Bundesgericht begründet sein Urteil damit, dass nicht erwiesen sei, dass das Geschicklichkeitselement bei der Poker-Variante Texas Hold’em den Zufallsfaktor überwiege. Zwar würden Kenntnisse der Spieler den Spielausgang mit beeinflussen. Die Tests der Spielbankenkommission könnten aber nicht belegen, dass die Schauspielerei, Taktik oder Psychologie wichtiger sei als der Zufall. Deshalb müsse gewerbliches Pokern wie jedes Glücksspiel den konzessionierten Casinos vorbehalten sein.
In den letzten Jahren sind Pokerturniere in Restaurants oder anderen Lokalen immer beliebter geworden. Damit ist jetzt Schluss: Laut dem Bundes gericht darf ausserhalb von Casinos nicht mehr gewerblich gepokert werden.
Nun dieser Entscheid wird grosse Auswirkung auf die Pokerszene haben. In den letzten Monaten gabs viele Cardhouse die eröffnet haben, wo man von früh bis spät Pokern konnte – die müssen per sofort aufhören. Den alle bisher erteilten Konzessionen sind nicht mehr gültig.
Lustig fand ich den Schlusskommentar von 20min:
Immerhin: Private Turniere im Freundes- und Familienkreis bleiben erlaubt.
Ähm liebes 20min Team – wie will der Bund das Kontrollieren wenn ich eine Runde Pokere mit freunden? Mit dem Bundestrojaner der die Webcam am Compi aktiviert wie die Schulbehörde in den USA? Oder so wie in Deutschland wo man vom Staat aufgefordert wird andere zu verpfeifen ?
Ich bin gespannt wie das Spielchen weitergeht ;P Nacktdemos vor den Casinos – Flashmob mit tausenden Pokerspielenden Leuten auf dem Bundesplatz… Das wird sicher noch lustig…
Ich beim Kugl Pokerturnier – Organisiert vom PS Poker
Mein letztes Pokerturnier war am 13.09.2008 in St. Gallen, mein letztes Poker Homegame war am 17. Februar 2009. Ich habe also fast ein ganzes Jahr kein Poker mehr Live gespielt sondern höchstens eine Handvoll male am PC. Aber heute war es mal wieder soweit.
Der PS Poker Veranstalter hat im Kifferparadies Kugl ein Pokerturnier veranstaltet. Da ich seit einem Jahr immer wieder eingeladen wurde auch mal mitzumachen und ich von diesem Turnier frühzeitig erfahren habe, habe ich mir die Zeit genommen und bin an dieses Pokerturnier gegangen.
53 Gegner waren ebenfalls dort und haben wie ich den Buy-In von 120 CHF bezahlt. Der 1. Platz wurde mit 1600 CHF (und ein paar Zerquetschte) belohnt und dann gabs bis zum 7. Rang noch ein paar Stützlis. Der Anfangsstack lag bei 10’000 Chips
Private Pokerturniere in der Schweiz weiterhin erlaubt
Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde des Schweizer Casino Verbands und der Casino Zürichsee AG abgelehnt. Diese wollten Pokerturniere ausserhalb der Casinos verbieten lassen wollten. Bei dem Verfahren handelte es sich um den ersten von drei Pilotprozessen. Der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts fiel mit drei zu zwei Stimmen. Es kam zum Schluss, dass der Spielerfolg bei der Pokervariante «Texas Hold’em Unlimited (Freeze Out)» nicht vorwiegend vom Zufall abhängig ist, sondern dass die Geschicklichkeit überwiegt. Dies bedeutet, dass «Texas Hold’em»- Pokerturniere weiterhin ausserhalb von Casinos stattfinden dürfen. Auch die Gefahr von sozialschädlichen Auswirkungen wie Verschuldung oder Spielsucht verneinten die Richter. Diese Gefahr sei bei diesem Pokerspiel, das pro Turnier lediglich einen Einsatz pro Spieler von einem bis maximal 500 Franken erlaube, nicht gegeben, sofern der Spielende nicht täglich oder wöchentlich an Turnieren teilnehme, entschied das Gericht.
Das heisst es darf weiterhin gepokert werden auch bei Privaten Turniere – solange eine von der ESBK (Eidgenössischen Spielbanken Kommision) bewilligte Turnierstruktur vorliegt.
Ich glaub ich lass mir meine Struktur auch noch von der ESBK prüfen, damit ich ab und zu ein paar Turniere veranstalten kann…
Hier findet man die Liste aller ESBK geprüften Turnierstrukturen: Link
Pokerspielender IV-Rentner
Ich bin jetzt mal ganz Frech und kopier 100% eines Artikel hier rein.
Er ist ein ganz Armer, der Ali U.* (54): tagsüber Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen, nachts Halluzinationen. Kaum zwei Stunden erlaubt ihm sein Leiden, ruhig zu sitzen. Klar kann er so nicht arbeiten, bekommt er IV. Und zwar eine volle Rente. Seit 2001. Ein schlimmer Fall, wie die medizinischen Unterlagen glaubhaft machen.
Zufällig schaut eine Kripobeamtin am 9. Juli 2007 TeleZüri. Eine Reportage über das Spielcasino Baden. Einer setzt sich besonders ins Bild: «Ich gewinne im Schnitt pro Abend 1000 Franken.» Er sei hier «zum Geldverdienen, nicht zum Spass», sagt «Poker-Ali». Die Polizistin stutzt und findet heraus: In Zürich kennt man ihn als IV-Bezüger Ali U.
Olma Pokerturnier abgesagt
Seit ein paar Monaten hat sich die Poker-Gemeinde hier in der Schweiz und im nahen Ausland auf dieses Pokerturnier gefreut das im Olma Areal hier in St. Gallen stattfinden sollte. Nun wurde bekannt gegeben, dass das Turnier abgesagt wurde. Der Veranstalter sitzt in U-Haft.
Gemäss «buy-in.ch» soll Remo Garone nicht wegen der Organisation des Turniers festgenommen worden sein, sondern aufgrund früherer Aktivitäten. Garone sei sechs Jahre lang wegen «umfangreichen Betrugs» polizeilich gesucht worden. Er soll dabei immer wieder Pseudonyme wie verwendet haben. Selbst Remo Garone sei ein Deckname. Der mutmassliche Betrüger entzog sich damit immer wieder äusserst geschickt dem polizeilichen Zugriff, schreibt «buy-in.ch» weiter und bezieht sich dabei auf Informationen des Treuhänders von Garone.
Unklar ist, ob auch das Pokerturnier ein Schwindel war. Zwar hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen, sicher ist aber noch nichts. Gegen einen Betrug spricht, dass Garone den Veranstaltungsort bereits bezahlt hat, wie Ralf Engel, Eventchef der Olma Messen, gegenüber 20 Minuten Online bestätigte. Selbst die Security sei bereits organisiert gewesen, so Engel weiter. Und auch bei der Gewerbepolizei scheint alles klar gewesen zu sein. «Die Bewilligung für die Durchführung wurde erteilt», so Sprecher Benjamin Lütolf. Dem Event habe nichts im Wege gestanden. Es hätte einfach noch jemand die Bewilligung abholen müssen.
Nun was mit dem Buy-In passiert den die Teilnehmer bereits bezahlt haben ist unklar. Auch weiss man nicht, ob das Geld überhaupt und wann es zurückbezahlt wird. Den der Veranstalter ist der einzige der das tun könnte aber der sitzt ja in U-Haft ;p
Ich hoffe meine Pokerkollegen verlieren ihr Geld nun nicht sondern bekommen es irgendwann zurück. Ich selbst hab wohl riesen Glück gehabt, ich wollte auch da mitmachen – fand aber noch kein passenden Moment um mich Anzumelden/zu bezahlen – hier hat wohl mein voller Terminkalender mich gerettet.
Grösstes CH Pokerturnier in St. Gallen
Am 29. & 30. Mai 2009 findet in St. Gallen im Olma-Areal das grösste Pokerturnier der Schweiz statt. Bei einem Buy-In von 200+25 CHF kämpfen an 3 Turniere jeweils 400 Teilnehmer um einen Gesammtpot von über 20‘000 CHF. Das Turnier wird Veranstaltet von Euro Live Poker.
Poker-Homegame Unmögliche Situation
Gestern Abend war ich mal wieder an einem Homegame am Pokern. Es war ein wirklich netter Abend und ich danke dem Gastgeber. Wir haben zwar nur um ein Nachtessen gespielt – trotzdem wars den ganzen Abend ein harter Kampf – für alle die es wissen wollen – ich hab nicht ganz abgeloost ;p Obwohl es mal wieder ein ganz typischer Annubis-Abend wurde.
Meine besten Hände wurden durch die schlechtesten Hände geschlagen und meine schlechtesten Hände durch noch schlechtere.
So eine typische Annubissituation war diese:
Ich
:Ad :Ah
Gegner
:As :2d
Board
:3c :4c :5c – :Ks – :9h
Dieser **zensuriert** Gegner musste natürlich mein American Airline (AA) mit einer Strasse floppen. Typisch…
Naja das nächstemal gibts Pokerkrieg ;p






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