EM Final: Spanien – Deutschland
Nun ist es also soweit, der Europameistertitelträger steht fest. In einem Verdienten Sieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können, schlug Spanien Deutschland mit 1:0. Das einzige Tor wurde von Fernando Torres geschossen und zwar in der 33. Minute.
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Damit hat nun also Deutschland mit einem 0:1 verloren. Gut es war nicht gerade mein prophezeites 0:10 trotzdem ist ein 0:1 auch kein schlechtes Resultat für die bösen Teutonen.
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Ich habe das Spiel heute nur indirekt live mitverfolgt. Ich saß mit meiner Begleiterin bei einem Italiener. Als das 1:0 fiel, musste ich gar nicht nachfragen, wem das Tor galt. Am lauten Geschrei und Gekreische war klar, dass es ein „Topf“ im deutschen Tor war.
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Tjo nun sind die EM Spiele fertig. Ich bedanke mit bei allen Lesern und Leserinnen und bei allen EM-Kommentatoren(innen). Wir sehen uns an der WM in Südafrika.
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Hier ein kleiner Spielbericht:
Früh, schon in der 33. Minute, trug sich die entscheidende Szene zu: Cesc Fabrègas, der erstmals von Beginn weg spielte und den verletzten Topskorer David Villa ersetzte, lancierte Fernando Torres, der den zögernden Philipp Lahm überlief und aus halbrechter Position an Keeper Jens Lehmann vorbei ins Tor schob. Es war der zweite Treffer für «El Niño», der an der EM bisher etwas im Schatten von Sturmpartner und Torschützenkönig Villa gestanden hatte.Die Führung war zu diesem Zeitpunkt zumindest aufgrund der besseren Torchancen verdient. Zehn Minuten vor dem 1:0 war Torres nach einer Flanke des in der Defensive in der Startphase fahrig agierenden Sergio Ramos höher gesprungen als Per Mertesacker und hatte den Ball an den Pfosten geköpft. Und bereits in der 14. Minute hatte Lehmann nur dank bravourösem Reflex einen von Chrstoph Metzelder abgelenkten Schuss von Andres Iniesta in Corner lenken können.
Aufgrund der Spielanteile hielten die Deutschen die Partie zumindest bis zur Pause aber jederzeit offen. Sie waren sogar besser in die Partie gekommen. Dank aggressivem Zweikampfverhalten verhinderten sie das spanische Kurzpassspiel und sorgten selbst für enormen Druck. Miroslav Klose kam schon in der 3. Minute nach einem Fehler von Sergio Ramos zur ersten Gelegenheit, später hatte auch Thomas Hitzlsperger noch eine vielversprechende Abschlussgelegenheit. Sein Schuss von der Strafraumgrenze fiel aber zu schwach und unplatziert aus (9.).
Die besseren Chancen hatten danach und vor allem auch nach der Pause die Spanier. Allein zwischen der 68. und 69. Minute besassen sie zweimal die Gelegenheit die Partie frühzeitig zu entscheiden. Zunächst scheiterte Sergio Ramos nach einem Freistoss von Xavi mittels Kopfball freistehend an Lehmann, Sekunden später wehrte Torsten Frings einen Schuss von Iniesta auf der Linie ab. Später, bei einem Konter, schlug Marcos Senna nach einer Kopfball-Vorlage von Daniel Güiza vor dem Tor über den Ball (82.).
Dem gegenüber kam Michael Ballack dem Ausgleich nach exakt einer Stunde noch am nächsten, als er nach Vorarbeit des eingewechselten Marcell Jansen nur das Aussennetz traf. Ansonsten blieb der Einfluss des DFB-Captains, dessen Einsatz wegen einer Wadenverletzung lange ungewiss gewesen war, höchst gering. Und in der Schlussphase war das spanische Tor überhaupt nicht mehr in Gefahr. Einem Last-Minute-Treffer wie im Halbfinal gegen die Türkei kamen die Deutschen diesmal trotz der Einwechslung von frischen Stürmern (Kuranyi, Gomez) nicht mehr nahe.
Am Ende gab es für die Deutschen lediglich auf den Rängen einen Punktsieg. Was sich aufgrund der Eindrücke in der Stadt während des Tages erahnen liess, wurde am Abend im Stadion bestätigt. Die Deutschen trugen im Ernst-Happel-Stadion ein Heimspiel aus. Gegen 40 000 Zuschauer in der ausverkauften Arena hielten zur DFB-Auswahl. Die spanische «Selección» konnte sich dafür nicht über fehlende hochrangige Unterstützung beklagen. Auf der Ehrentribüne, neben UEFA-Präsident Michel Platini, hatte sich König Juan Carlos mit Gattin Sophia eingefunden.
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