Bundesrat greift in die freie Marktwirtschaft ein – Bundesrat vs Comparis
Seit Jahrzehnte steigen in der Schweiz die Versicherungsprämien und ein Ende dieser Preiserhöhungsspirale ist nicht in Sicht. Gott sei Dank gibt es Vergleichportale wie Comparis die, die unterschiedlichen Versicherungen miteinander vergleicht. Den so sieht man wo man die Versicherung wechseln sollte um Geld zu sparen und wo es sich nicht lohnt. Ohne diese Dienste müsste man einzeln Offerten anfordern und sie von Hand selbst prüfen. Mit Comparis und anderen Vergleichsportalen geht das viel einfacher und schneller.
Aber das ist dem neuen Bundesrat Burkhalter ein Dorn im Auge. Er findet solche Vergleichsportale ein Skandal und will darum dass der Bund hier selbst was aufbauen soll. Nun Comparis und die anderen Vergleichsportale bekommen für jeden, von ihnen vermittelten Versicherter, eine Provision und genau diese Provision ist dem BR ein Dorn im Auge. Der Bundesrat denkt wohl, dass diese Provisionen direkt auch die Versicherten zahlen müssen, mit ihren Prämien, und dass diese Provisionen vor allem schuld an der Prämiensteigerung sind.
Ich weiss nicht wie es euch geht. Aber diese Idee Gesundheitsminister Didier Burkhalter ist ziemlich dumm. Er will also ein eigener Vergleichsdienst aufbauen. und auch wenn dieser Bundesvergleichsdienst gratis für die Benutzer ist, er ist nicht kostenlos. Den so ein Vergleichsdienst kostet auch Geld, Zeit und Arbeitszeit – und wer bezahlt das genau der Steuerzahler. Das ist mal wieder eine typische Umverteilungsaktion des Bundesrates das nur ein kosmetischer Eingriff ist und nicht die Ursachen behandelt. Den so einfach lässt sich Prämiensteigerung nicht unterbinden, das hat nämlich andere Ursachen als diese Provisionen. Aber eben unser Bundesrat in der Schweiz betreibt lieber Pflästerlipolitik als wirklich sich um die Probleme unserer Zeit zu kümmern.
Mit dieser Furzidee hat sich der Bundesrat Didier Burkhalter selbst entarnt. Das ganze erinnert mich irgendwie an die Kommunistische Planwirtschaft aka Diktatur. Auch dort wurde vom Staat alles geregelt und ausbaden durften diese Entscheidungen dann das Volk.
Ich bin gespannt, wann dem Bundesrat die Preiskriege zwischen Coop und Migros zu viel wird und er ein eigener Konsumtempel gründen will – der natürlich Gratis ist. Oder wann der Bundesrat genug hat von Internetportalen die komische Designt sind und er darum selbst ins Business des Webdesign einsteigen will.
Typisch Bundesrat muss alles kaputt machen was läuft und das was kaputt ist noch kaputter machen. Typisch Bananenstaat halt…





Man erinnere sich nur an die IT-Desaster der AHV (250 Million CHF für eine Adressverwaltung, ursprünglich mit 80 Million budgetiert) http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&site=ii&news.id=22864
oder aber der IT-Supergau des Militärs (4.5 Milliarden CHF, Projekt wurde jetzt gestoppt). http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&site=ic&news.id=19439
Aber sicher, der Staat wird jetzt einen Vergleichsdienst programmieren
Viel spass beim Steuerzahlen im März!
jaja, und wie haben gewisse Kreise über den faktischen Zusammenbruch des Bankgeheimnisses gewettert, und nun stehen die Banken sogar besser da als vor der durch sie selbst verursachten Krise. Nur die Privatwirtschaft hat Federn gelassen, und wir Bürger als Folge davon!
wer annimmt, dass comparis gratis ist, hat wohl Tomaten vor den Augen.
Das bezahlen wir ganz einfach verdeckt!
Ob Burkhalters Einfall gut ist, wage ichb trotzdem zu bezweifeln.
Wenn ich an die “Liberalisierung” des Strommarktes denke, zweifle ich allerdings, ob das für den Bürger besser ist. Für die Manager jedenfalls schon!
Ich sehe das mit Comparis etwas anders. Denn gerade jene Mitbürger, für die Vergleiche sinnvoll wären müssen dafür in die Tasche greifen. Leider bürgert sich immer mehr ein, das für jeden Dienst irgendwie Geld verlangt wird. Ich unterstelle dem BR Burkhalter, dass er der schleichenden Spaltung in der Gesellschaft entgegenwirken möchte. Nämlich in jene welche sich alles leisten können und diejenigen welche aussen vor bleiben müssen. Indirekt würden damit auch die Sozialwerke entlastet. Wenn man umgekehrt bedenkt, was der Bund an Förderungen zB in die Kultur reinsteckt, die sich 180.000 Arbeitslose und 200.000 Working-Poors und IV-Revisionsopfer sowie nicht leisten können, dann finde ich den Ansatz der Idee nicht so furzig. Steuergelder hat man schon anders verblödet.Das einzige Zugeständnis meinerseits wäre, das egal wie, die Schweizer sowieso ungerne wechseln. Ich kann ohne Comparis sehr gut leben. Freie Marktwirtschaft – wo war die bei den Wirten und dem Rauchverbot, ausser steigender Pleiten.
> Freie Marktwirtschaft – wo war die bei den Wirten und dem Rauchverbot, ausser steigender Pleiten.
Das hat nun mal überhaupt nichts mit Makrtwirtschaft zu tun, sondern mit Vergewaltigung des Servicepersonals zum Arbeiten in katastrophaler Kneipenluft. Selbst für Schweinezucht gibt es Schadstoffbelastungsgrenzen der Luft. Und ob die “Pleiten steigen”, müsste noch bewiesen werden.
> aussen vor bleiben müssen mensch ist das ein scheiss Ausdruck!
ist das türkisch oder was?
@raffnix
Aussen vor ist traurige Realität , die dir offenbar fehlt. Im Klartext sie werden von der Gesellschaft an den Rand gedrückt. Wer hat dich zu deinen Arbeitsplatz vergewaltigt. Nach 40 Jahren Hotelerie und 30 Jahren kannst du sicher sein, dass ich die Situation einschätzen kann. Aber solche Diskussionen kenne ich schon zur Genüge. In Irland zB sind es täglich 3 Kneipen die schliessen. Wahrscheinlich gehörst du zu jenen die gegen das Rauchen waren und jetzt trotzdem zu Hause ihre Karotten essen, den die Lokale sind trotz Verbot leer und riechen nach Lavendelduft. Deinen Kommentare zeigen, dass du zu alles deinen Senf dazu gibst. Hast du eigentlich auch einen eigene Meinung ? Was musst du wohl für ein glücklicher Mensch sein. Da kann man direkt neidisch werden.
Wenn Kneipen nur laufen, wenn drin geraucht werden darf, dann ist es auch nicht schade, wenn sie schliessen.
Natürlich hab ich eine Meinung, du liest ja den Senf. Klar bin ich glücklich, gut, dass du wenigstens das erkennst.
Du darfst natürlich auch deine eigene Meinung haben. Und weiterrauchen darfst du auch. Damit du nicht schleichend gespalten wirst …
“aussen vor” ist trotzdem ein scheissausdruck, und lerne deutsch.
@raffnix
Du benutzt das Wort Kneipen. Und Kneipen beinhalten einen Stammtisch, an dem seit eh und je geraucht wurde. Das wurde ihnen nun mit dem Rauchverbot genommen, also bleiben sie zu Hause.
Willst Du ein rauchfreies Essen geniessen, so hat es sehr viele Nichtraucherlokale auf die Du zurückgreifen kannst und Dir anstatt des Zigarettenrauchs, Dein Essen durch Parfumschwaden verderben lassen kannst.
Diese Nichraucherlokale standen den Nichtrauchern schon immer zur Verfügung, aber nein, sie wollten auch in geselliger Runde sein, aber eben ohne Rauch. Und was machen sie jetzt, nachdem ihr Rauchverbot durchkam? Hocken sie entweder mutterseelenallein am Tisch und warten bis ihre Freunde von der Raucherpause vor der Türe ihnen wieder Gesellschaft leisten oder, und das machen die meisten, gehen mit ihren rauchenden Freunden vor die Türe und lassen sich dort vollqualmen.
@ alle (sofern mir überhaupt jemand zuhört)
Seit dem Rauchverbot gehe ich nicht mehr in Restaurants. Zwar kann ich stundenlang ohne Zigaretten auskommen, aber ich hab was gegen Vorschriften und Verbote.
Und da stehe ich nicht alleine da und das meint Infomagazin. Die Leute bleiben den Restaurants fern, geniessen ihre Freiheit des Rauchens zu Hause und die Restaurants gehen mit der Zeit wegen ungenügender Kundschaft ein.
Und es stimmt schon, nicht nur in Irland, sondern auch in England sind deswegen schon etliche Pubs geschlossen worden. Aber erwähnt man das bei den Befürwortern, so wird man runtergeputzt, dass das nicht stimmt, das Gegenteil sei der Fall, diese Pubs seien seit dem Rauchverbot besser frequentiert. Die Zahlen sprechen andere Worte.
Und es kommt noch schlimmer. Nun soll sogar der Wirt verzeigt werden, wenn seine Gäste nach Mitternacht ihre Drinks mit nach draussen nehmen um eben eine zu rauchen. Der Sommer kommt auch mal und da wird es vor Lärmplagen nur so rasseln.
Falls es jemand interessiert. Das Wort Passivrauchen entstammt den Nazis und zwar von einem Arzt namens Fritz Linckint.
Hitler wollte Deutschland rauchfrei machen, liess sich aber dazu überreden, die endgültige Abschaffung des Rauchens auf das Kriegsende zu verschieben.
Also dürfen sich die Rauchgegner glücklich schätzen, das Erbe von Hitler nun schlussendlich doch zum Erfolg gebracht zu haben.
Im Prinzip hat Didier Burkhalter schon recht. Obwohl Comparis für jeden Kunden eine Provision kassiert, tut der Vergleichsdienst so, als ob er objektiv wäre.
Der Steuerzahler ist so oder so der Gelackmeierte. Ob er die Provisionen über die Prämienverbilligungen oder direkt an einen offiziellen Vergleichsdienst bezahlen muss, ist einerlei.
Bekanntlicherweise sind die Medikamente und die ineffiziente Bürokratie der grössten Kostentreiber im Gesundheitswesen.
Der Leerlauf kostet den Steuerzahler Milliarden von Franken im Jahr.
Meinem Empfinden nach sind die Vorgänge am Kantonsspital Luzern ein Skandal. Auf der einen Seite werden um Kosten zu sparen 50 Stellen gestrichen und auf der anderen Seite wird wenige Monate nach der teueren Renovation der Operationssäle und der Reha, ein Projektierungskedit für den Abriss und den Neubau des Kantonsspitals gesprochen.
Eine Einheitskasse ist eine bessere Lösung als der heutige Pseudomarkt. Solange die Leistungen vorgeschrieben werden und der Staat alle Verluste deckt, kann von einem Markt nicht die Rede sein.
@ate
Leider ist es nicht so, dass es sehr viele Nichtraucherlokale hatte. Im Gegenteil, kaum ein Wirt getraute sich, den Laden rauchfrei zu machen.
Es ist echt zum Kotzen, wenn ich in den Skiferien bin, und ein einziger raucht schon beim Morgenessen, während 30 andere frühstücken.
Soweit auch zur Rücksichtnahme dieser Egoisten!
Wenn nun die Raucher den Kneipen fernbleiben, dann zeugt das ja genau von der Loyalität dieser Typen. Ich gehe jedoch vermehrt auswärts, und muss nicht nachher zweimal duschen und die Kleider waschen.
Das Kneipensterben hat ja auch mit dem Promillesenken zu tun, und in Irland hat die Finanzkrise wohl auch das seinige getan. Die Finazkrise ist allerdings eine Tat der Rechten …
mal abgesehen davon, dass in den Kneipen und Pubs allerlei Servicepesonal zu Hundelöhnen angestellt sind und den Gästen für billigen Sprit die Kohle aus dem Sack gezogen wird.
@raffnix
Bei deiner Kommunikationsfähigkeit musst du wahrscheinlich in eines der wenigen Raucherlokale(clubs) gehen – die sind toleranter als Nichtraucher. Abgesehen dass du dir selbst dauernd widersprichst. Aber sonst bist du der Grösste. Hier kannst du noch nachlesen oder hören, wenn es mit dem Lesen nicht so klappt:
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2009/10/28/Schweiz/Landesweites-Rauchverbot-ab-1.-Mai-2010
Das sind Gesetze und keinen Kannbestimmungen.Das Lokalsterben gibt es aber auch in der Schweiz. Man muss sich haltvorab informieren. Sonst kannst du ja auf unserer Hompepage nachlesen, was so läuft im realen Leben.
@Ate-Zum Leidwesen von Herrn @raffnix hast du recht ob es ihm schmeckt oder nicht
@infomag
wie ich sehe, konntest du nicht ganz folgen, tut mir leid, wenn meine Aussage etwas zu komplex für dich war.
Die Aussage war nämlich auf Ate’s Satz hin gemacht:
Diese Nichraucherlokale standen den Nichtrauchern schon immer zur Verfügung …. das war also vor dem Rauchverbot.
Richtig ist, dass seit der Abschaffung des Wirtepatents für gewisse Lokale die Anzahl stark zugenommen hat.
Aber du hast recht: Ich bin der Grösste. Hat etwas gedauert, aber du hast es noch gemerkt. Das zählt!
Falls du mir meine Widersprüche noch aufzählen kannst, nur zu. Bedenke aber, dass ich nicht stur auf bestimmte Aussagen fixiert bin, sondern auch mal abwägen kann. Jedes Ding hat Vor- und Nachteile.
@raffnix
Da du hier auf dem Blog offenbar die Rolle des Blognarren inne hast, beende ich hiermit mein Gastspiel. Entweder bist du der Blogbetreiber selbst, oder er bekommt Zuschüsse für die Betreuung von Lemmingen. Egal wie, bin froh das deine Spezis eher selten auftritt. Bis zu einen gewissen Niveau finde ich es ja noch amüsant, weil ich ein Menschenfeund bin. Auf den Punkt gebracht: “Rafft nichts” – nomen est omen. Ciao Amigo.
nun mal ganz ruhig meine herren und damen hier
@infomagazin: schön das du seit einiger zeit hier kommentierst und ich hoffe du tust das weiterhin. nein ich bin nicht raffnix – und habe mit ihm nichts zu tun. ich lasse seine kommentare hier gelten weil ich 1 einzige regel hier auf diesem blog habe. nämlich ich lass jede meinung zu (einzige ausnahme wenn jemand primitiv beleidigend wird). solange mr raffnix sich aber innerhalb dieser grenzen bewegt, kann ich nichts tun. auch mir passen seine kommentare oft nicht. manchmal möchte ich schon gerne wissen, was der herr raucht oder spritzt oder schluckt um auf solche ideen zu kommen. aber anstatt mich hier aufzuregen ignorier ich seine kommentare. das würde ich dir lieber infomagazin auch empfehlen.
@alle: ich weiss mr raffnix ist mühsam – aber anstatt dass ihr auf seine provokationen eingeht einfach ignorieren und texte von mir kommentieren und nicht kommentare von raffnix. bei ihm scheint der name programm..
@raffnix: ich bitte dich beherrsch dich und dein trollgebaren ein wenig – sonst vergess ich dich und deine kommtentare für die nächsten paar wochen einfach zu approven
so hoffe damit habe ich ein klares statement abgegeben.
Intoleranz entsteht dort, wo man versucht die Toleranz zu unterdrücken, mein lieber @ raffnix.
Aber immerhin waren 29 Personen beim Zmorge tolerant. Wäre er an Deinem Tisch gesessen, hätte er Dich sicher gefragt, ob er darf, denn wir Raucher sind rücksichtsvoll.
“Kaum ein Wirt getraute sich, seinen Laden rauchfrei zu machen” schreibst Du. Hast Du Dir schon mal die Frage gestellt, ob der Wirt das eigentlich wollte?
Lach, die Loyalität dieser Typen erwähnst Du. Ich geh doch nicht in ein Restaurant um loyal mit dem Wirt zu sein, sondern um einen genüsslichen Abend bei Essen, Trinken und Rauchen zu verbringen. Da kann mir der Wirt noch so sympathisch sein, aber wenn er mir das nicht mehr bieten kann, so bleibe ich fern.
Schon ein starkes Stück, wenn Du schreibst, dass in Pubs nur billiger Sprit ausgeschenkt wird. Woher diese Meinung? Und das Servicepersonal zu Hungerlöhnen arbeitet. Kennst Du den Aufbau von Pubs?
Als diese Hysterie bzgl. dem Rauchverbot losging, war ich im Bierfalken, ein Restaurant in dem man auch Jassen konnte, demzufolge die Serviertöchter stundenlang eingequalmt wurden. Ich kam mit einer Serviertochter deswegen ins Gespräch. 30 Jahre arbeitete sie bereits in diesem Restaurant, und wie es der Zufall so will, war sie am Tag vorher beim Arzt. Eine rosarote Lunge hätte sie, trotz Passivrauchens.
Soviel zu kann, muss aber nicht.
Dich stört der Zigarettenrauch beim Essen und auch sonst, mir wird es schlecht wenn am Nebentisch eine Frau, gibt zwar auch Männer, penetrant nach Parfum schmecken/stinken. Nein, dass verdirbt mir den Appetit, aber fordere ich deswegen ein Parfumverbot in Restaurants? Doch, sollte ich.
Übrigens, achte Dich mal, wenn Du in ein Restaurant mit Fumoir gehst. Die Mehrheit hockt im Fumoir.
@ alle
Eigentlich dachte ich, dass ich hier angegriffen werde, weil ich erwähnte, dass die Rauchgegner “das Erbe von Hitler” angetreten hätten. Bin erstaunt, gabs keine Reaktionen.
Aber wen es interessiert kann es nachlesen im Buch “Rauchen Sie? Verteidigung einer Leidenschaft” von Imre von der Heydt. Da steht unter anderem auch, dass der Berner Stadtrat 1661 die zehn Gebote um die Forderung “Du sollst nicht rauchen” erweiterte. Peinlich gell?
Auch geht es in diesem Buch um unsere Mediziner, die uns ums Verrecken nicht sterben lassen wollen und natürlich um die Hintergründe des Weshalb.
Ein sehr empfehlenswertes Buch!
Komm @ raffnix
Jetzt musst Du Dich nicht auf meinem Buckel rausschnurren. Meine Aussage bezüglich der Nichtraucher-Restaurants vor der Abstimmung stimmt schon. Etliche Restaurants standen euch rauchfrei zur Verfügung, aber in die wolltet ihr ja nicht. Mit den rauchenden Freunden wollte man zusammen sein, fands schöner, interessanter und intesiver mit ihnen, aber eben, rauchen sollten sie halt nicht.
Nun habt ihr den Dreck, den ihr euch selbst eingebrockt habt. Entweder hockt ihr alleine in Restaurant, während eure Freunde vor der Türe rauchen, oder ihr geht mit ihnen raus, friert euch im Winter den Arsch ab und lasst euch dabei vollqualmen. Also habt ihr doch nicht erreicht was ihr wolltet, eure Freunde durch ein Verbot rauchfrei zu machen.
@ alle
Wir ziehen uns ja durch dieses Verbot zurück, meiden die Geselligkeit die eigentlich von den Rauchern auskommt, wir gewähren euch rauchfreie Zonen in den Restaurants. Wir rauchen nur noch in unseren 4 Wänden. Aber was macht ihr? Wie Magnete hängt ihr euch an uns, atmet freiwillig diesen grässlichen Tabakrauch ein, nur um in unserer Nähe sein zu dürfen.
Wir Raucher sind nicht intolarent, nein im Gegenteil, wir sind sogar so tolerant, dass wir sogar die Intoleranz der Nichtraucher gewähren lassen.
Dieses Rauchverbot, vom Volk gewollt hat keinen Bestand, es wird wieder aufgehoben werden, aber für mich bleiben dann Fragen zurück: Ist der Mensch wirklich so blöd, lässt sich instrumentalisieren, weil er verlernt hat seinen Verstand einzusetzen?
Die zweite Frage erübrigt sich. Ist für ein Rauchverbot aber man siehe oben.
Das finde ich nun unfair Annubis. Was ist falsch daran, wenn Raffnix seine eigene Meinung vertritt? Gut, er könnte seine Aussagen ein wenig mehr begründen, anstatt nur Stiche gegen die Rechte zu richten. Aber im Grund genommen ist es sein gutes Recht, eine andere Meinung zu vertreten wie die des Blogbetreibers und einem Teil seiner Kommentarschreiber.
Wie wär es doch langweilig, wenn alle Deine Meinung teilen würden. Und ich glaub, dass ist auch nicht der Sinn und Zweck eines Blogs, dass man sich fröhlich zujubelt, dass man einer Meinung ist. Oder doch?
Du, meine grössten Ergüsse hatte ich als rechtsdenkender Mensch, auf einem Linken Blog. Einzig der Blogbetreiber war tolerant und dafür achte und schätze ich ihn sehr. Mit vereinzelten Kommentarschreibern konnte man gut ins Gespräch kommen, andere hingegen hockten stur auf ihrem Gedankengut.
Raffnix schiebt wenigstens etwas rüber, was man von einer Petra Bühler aber nicht behaupten kann. Was ist da die Aussage, wenn sie uns, vermutlich selbst frustriert, vermitteln will, wie sehr wir frustriert sind? Vermutlich schüttelt sie nun in der Agide des Gutmenschentums genau das aus, was sie für ihr Selbstwertgefühl braucht, aber die arme Seele konnte trotz ihrem verzweifelten Versuch niemanden vom Ofen vorholen.
Nein Du, da will ich denn schon eher einen Raffnix auf Deinem Blog. Und ausserdem wurde mir mal wieder bestätigt, warum ich die Menschen wegen ihrer Oberflächlichkeit, ihrer Blindheit die eigentlich Blödheit ist, hasse.
@alle
Meinung ist das eine – Provokation das andere.@raffnix mag ja mit seiner Meinung glücklich sein. Soviele Meinungen gibt es ja leider nicht hier. Dies ist der Blog von Annabus und wird sich wohl legitim einen Ordnungsruf erlauben dürfen, ohne unfair zu sein. Argumente werden nicht besser, wenn sie nur provokativ und widersprüchlich dargestellt werden.
Nur ich vertrete einfach die Meinung, wenn man nicht sachlich diskutieren kann, hat man ein Problem. In dieser Form zu diskutieren, finde ich bedenklich, was man ja an der Anzahl der Kommentatoren sieht. Nicht jeder ist bereit, sich für seine Meinung zigmal rechtfertigen, angreifen oder schubladisieren zu lassen. Ich zumindest sehe darin ein Problem unserer Gesellschaft, im besonderen des Internets. Man sieht es leider alltäglich im TV das diskutieren heute nur über unterschwellige, persönliche Angriffe ablaufen. Damit wird nichts verändert, auch wenn es genug zu verändern gäbe. Toleranz hat seine Grenzen. Wollte mich zwar nicht mehr äussern, aber ich lasse mir nicht gerne unterschieben, dass ich keinen andere Meinungen akzeptiere. Jeder ist seines Glückes Schmied. Wieso braucht es dazu immer links oder rechts – es geht doch um die Sache, nicht um politisches Gedankengut. Das zeigen doch die 50% Nichtwähler bei jeder Abstimmung. Das finde ich mehr bedenklich.