Blogger hinter Gitter
Erschreckende Zahlen sind von der Organisation “Reporter ohne Grenzen” in ihrem Bericht veröffentlicht worden. Und zwar sitzen weltweit 120 Blogger im Knast, weil sie ihre Meinung sagten.
Allein in China befinden sich 72 Internet-Dissidenten in Gefängnissen, heisst es in dem Bericht “Feinde des Internet”. Auch Vietnam und der Iran seien in den vergangenen Monaten verstärkt gegen Oppositionelle im Netz vorgegangen.Nur wenige Staaten wie Nordkorea, Burma, Turkmenistan und Kuba würden es sich noch leisten, ihre Bürger fast vollkommen von der Internet-Welt abzuschotten. In Nordkorea, Burma und Kuba sei der Internetzugang schon aus technischen Gründen sehr schwer. Staaten wie Saudi-Arabien, Vietnam oder Usbekistan würden zwar aus wirtschaftlichen Gründen den Netzzugang ausbauen, setzten dafür aber immer schärfere Filtersysteme ein.
In Diktaturen biete das Internet oft die einzige Plattform für Debatten und freie Informationen. Nach Angaben von «Reporter ohne Grenzen» spielt im “Cyber-Krieg” zwischen Bürgern und repressiven Regimes die Technik eine immer wichtigere Rolle. Mit immer raffinierteren Verschlüsselungsprogrammen oder Proxy-Schnittstellen versuchten viele Nutzer die Zensur zu umgehen.
Wir müssen aufpassen, dass in Europa uns nicht das gleiche Passiert. Sobald wir in der Schweiz auch eine Zensur einführen, bin ich mir bewusst, dass ich einer der ersten sein wird, der Eingelocht wird. Aber was das Risiko gehe ich ein. Mir tun alle Blogger leid, die wegen ihrer Regierungskritischen Beiträgen in den Knast gewandert sind.
Da sieht man mal wieder, dass die Feder/Kuli/Wort stärker ist als jedes Schwert.









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