Liebe SBB

Ich finde es ja wirklich schön, wie ihr die neuen Medien wie Twitter in euer Portfollio aufgenommen habt. Man bekommt schnell und einfach die Antwort die man gebraucht hat. Selbst wenn die Frage ein wenig kompliziert ist, bekommt man eine Antwort. Nur leider solltet ihr das mit eurem automatischen Störungsbot nochmals gut überlegen.
Seit der aktiv ist, sehe ich fast täglich mindestens 1-2 Meldungen wo es um Unfälle mit Personenschaden kommt. Ihr sagt dem wohl so richtig schön Politisch Korrekt Personenschaden – aber ich behaupte mal dass wir alle wissen, dass da wieder so nen Depp vor den Zug gesprungen ist.

Nun muss ich euch liebe SBB wirklich mal fragen, ob ihr euer System nicht mal ändern solltet. Immer wenn so ein Unfall passiert ist, gibt es einen Haufen verärgerter Kunden. Nehmen wir mal an dass pro Tag 2 solche Personenschaden passieren. Jeder Personenschaden hat Auswirkung auf die nachfolgenden Züge – sagen wir 4 Züge. Ich nehme mal an so ein ICE hat 400 Passagiere. Also werden pro Personenunfall ca 1600 Leute verärgert. Also gibt das aufs Jahr ca 730 Selbstmörder die über 1’168’000 Passagiere verärgern. Und alles nur weil 2 Leute am Tag vor den Zug springen.

Ich weiss ja, dass ihr nicht alle X Tausend Kilometer mit einem Stacheldrahtzaun verbarrikadieren könnt, aber ihr könnt dafür sorgen, dass der Ärger für die Leute möglichst klein gehalten wird.

Hier habe ich ein paar Ideen wie ihr euer Image ein wenig verbessern könnt.
1. Legt die Stromleitungen zu den Schienen und setzt diese unter Strom. Jeder der dann die Geleise betritt wird innert Sekunden knusprig grilliert.
2. Damit niemand sieht, wenn eure Züge mal wieder jemand überfahren hat, streicht die Spitze der Züge rot an.
3. Damit auch die restlichen Spuren beseitigt werden, installiert so in allen grösseren Bahnhöfe Spritzenwagen, die den Zug kurz abspritzen.

Ihr seht so kann jeder Zug einfach weiterfahren wenn es mal wieder, wegen einem Selbstmörder, rumpelt.

Ich denke das würde vielen Reisenden, inkls mir, ne menge Ärger ersparen. Auch müssten wir nicht Menschenpüree sehen wie heute in Wil und nicht fast 30min auf ne Auskunft warten.

So ich hoffe ihr nehmt meine Tipps an und setzt diese auch um.

So freue ich mich weiterhin mit euch die Schweiz unsicher machen zu können – ohne nervige Unterbrüche….

14 Responses to Liebe SBB

  • Pingback: Annubis Blog - Follower, Menschen, Beitrag, Meinung, Hühner, Rettungskräfte, Unfällen, Internet, Rottencom, Gutmenschen, Schizophrenie, Moralapostel, Selbstmörder, Unfälle, Millionen, Dackels, Internetler, Twitterer - Sind Twitterer und Internetler P

  • Dani says:

    Ich weiss ja nicht wo du Zug fährst, doch anscheinend noch nicht bemerkt, dass viele Loks bereits rot lackiert sind :-)
    Alles Anddere ist Kacke. Und Nein, ich bbin keine Pussy

  • Annubis says:

    ich fahr täglich mit dem zug aber meistens mit den weissen neigezüge den ice und den doppelstockzügen. da ist höchstens das dach mal rot.
    nur die alten treibwagen sind ganz in rot und die sehe ich sehr selten

  • MarkaNT says:

    Suizide mit hilfe der Bahn sind in erster Line eine Tragödie. Ein Mensch stirbt und einer wird als Henker missbraucht. Stell dir vor du müsstest einen Menschen töten.

    Aber da es wirklich täglich vorkommt müsste der Ablauf nach dem Suizid besser geregelt werden. Heute ist es so das der Untersuchungsrichter den Zug freigeben muss. Manche U-Richter geben per Telefon unmittelbar nach dem Ereignis die Erlaubnis zur Weiterfahrt, andere verweigern für Stunden die Weiterfahrt. Der Perfektionismus mancher U-Richter ist sinnlos da er nach Stunden nur das zu Tage bringt was der Lokführer meist schon in der ersten Sekunde feststellt: Das es ein Suizid war und das die Person tot ist. Wie so sollte nicht der Lokführer gleich selbst entscheiden?

  • Olivier says:

    Ich finde es korrekt, wenn nicht die Lokführer dies entscheiden. Ich bin ein Bahnfan, arbeite bei der Bahn und bin selbst schon mehrmals an Suizide herangelaufen. Das wegen den Beweisen ist auch wegen den Versicherungen, die wollen’s halt genau.

  • MarkaNT says:

    Wie gesagt genauer wirds nicht, wenn die Versicherungen den entstehenden
    Schaden (zusamenbruch des Bahnverkehrs) für ihre verlangte Genaugkeit auch
    zahlen müssten, würden sie schnell aufhören solch unnöntigen und schädlichen
    Perfektionismus zu fordern. Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht das die
    Versicherungen das fordern und auch nicht fordern können. Die Untersuchung
    leitet der U-Richter, die Versicherungen können diesem nicht anordnen wie er
    die Untersuchung leitet.
    D.H. es müste ein Abkommen mit der Justiz geben und das wäre durchaus
    möglich, denn wie erwähnt kann es sein das der Lf sofort die Erlaubnis zur
    Weiterfahrt bekommt. Am Anfang verlässt sich die Justiz sowieso auf die
    Aussagen des Lf, am Zug kann ja eigentlich nichts an Ort und Stelle
    festgestellt werden was von Belang wäre. Also wieso noch länger aufhalten?
    Erst in der Werkstatt können die Aufzeichnugen ausgelesen werden. Ziel muss
    sein das die Stelle möglichst schnell geräumt ist, nichts ist schlimmer als
    eine Bahn die jeden Tag zusammenbricht. Wir müssen neue Wege beschreiten wen
    wir güstiger und besser werden wollen .

  • Dani says:

    @MarkaNT:
    Hast Di dir schon mal den Gedanken gemacht, dass ein Lokführer auch psychologischen Gründen gar nicht mehr weiterfahren kann oder will. Und so einfsch schnell einen Ersatz herschaffen ist auch nicht immer so einfach.

  • MarkaNT says:

    Die Arbeitskollegen die ich kenne sind alle bis zum nächsten Lf Wechsel weitergefahren. Klar ist man nach so einem Unfall unter schwerem Schock, d.h. Konzentration und Denken sind eingeschränkt. Mit reduzierter Geschwindigkeit braucht man aber auch weniger Konzentration und manchmal reichen ein paar hundert Meter und der Zug wäre aus dem Weg. Es liegt nicht daran das Lokführer nicht mehr weiterfahren können oder wollen. Auch nicht das kein Ersatzlokführer vor Ort ist, sondern das U-Richter den Zug “beschlagnahmen”. Aber da die Untersuchung erwartungsgemäss keine weiteren Erkenntnisse bringen als der Lokführer schon von Anfang an hat, ist es sinnlos den Bahnbetrieb zum erliegen zu bringen. Wie gesagt manche Beamten verlassen sich auf die Aussagen des Lokführers und erlauben dem Lf die Weiterfahrt noch bevor Polizei vor Ort ist und andere sind einfach übereifrig.

  • Dani says:

    @Annubis
    Auch die Spitze des ICN ist rot lackiert, achte dich doch mal bei der nächsten Einfahrt wenn du am Perron stehst.

  • Dani says:
  • Annubis says:

    @dani: nur das dach und oben ist rot – das würde nur was nützen wenn die deppen auf den zug springen würden und nicht unter die räder kommen würden ;P

  • Sascha says:

    Menschen die Suizid begehen = Deppen?!
    Sonst gehts noch?

  • Annubis says:

    ja menschen die suizid begehen sind charakteschwache trottel. es gibt keinen grund sich das leben zu nehmen – sowas ist wohl das egoistischste was jemand tun kann.

  • Sascha says:

    Menschen die Suizid begehen leiden meist schon lange unter psychischen Krankheiten, Depressionen etc. Und gerade Depressionen können jeden im Laufe seines Lebens einmal treffen.

    Wird dann keine Hilfe ausgesucht erscheint einem das Leben nur noch auswegslos, man fühlt sich hilflos und verliert seine Lebensfreude. Da verstehe ich Menschen die während dieser Krankheit sich das Leben nehmen absolut.

    Ich verstehe dich aber durchaus auch wenn du sagt es gäbe keinen Grund sich das Leben zu nehmen, das mag auf dich ja durchaus auch zutreffen. Leider geht es nicht allen Menschen so gut.

    Und natürlich verstehe ich es auch, wenn du dich darüber aufregst dass du zu Spät zur Arbeit etc. kommst. Mit einem Bahnsuizid zieht man als Selbstmörder leider sehr viele andere Menschen mithinein.

    Ich hatte früher selbst schwere Depressionen und darausfolgend zwei Suizidversuche (ohne Zug..), daher kenne ich die Gedanken von suizidalen Menschen sehr gut.

    Ein Suizid ist für mich nicht egoistisch, die Person war mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit krank und bekam nicht die richtige Hilfe. Das ist ja eigentlich das traurige.

    Gruss,
    Sascha

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>