Reisebüro wegen Deutsche verklagt
Wir alle waren doch schon mal an einem Ferienort, wo es von deutschen Touristen nur so wimmelte. Wusstet ihr, dass man deswegen sogar das Reisebüro deswegen verklagen kann – wegen verdorbenen Ferien.
Ja, das ist kein Witz. Ein Familienvater aus Staffordshire (GB) hat den Reiseveranstalter Thomson deswegen verklagt und er hat Recht bekommen sowie 750 Pfund (1550 sFr) zugesprochen bekommen.
Das Gericht entschied, die Broschüre des Reiseanbieters sei irreführend gewesen. Wer ein Angebot aus einem englischem Reiseprospekt auswähle, müsse davon ausgehen können, dass er im Hotel auch mit der eigenen Sprache weiterkomme.
Schon bei der Ankunft habe er Verdacht geschöpft, weil auf allen unbesetzten Sonnenliegen Handtücher gelegen hätten, sagte der Mann. Zudem sei ihm der «unverwechselbare Zungenschlag» aufgefallen. «Sogar die Fernsehsender waren mit einer Ausnahme alle deutsch.»
Der 47-Jährige war mit Frau Karen und den 12, 19 und 21 Jahre alten Töchtern angereist. «Wir wollten einen Surfkurs machen und Yoga-Stunden nehmen, aber alle Anweisungen waren auf Deutsch.» Die jüngste Tochter habe im «Kids’ Club» kein Wort verstanden.
Ok, mit Englisch sollte man schon in einem Touristikort zurechtkommen. Aber wenn ich jedes Mal Reiseveranstalter verklagen würde, weil ich doofe deutsche arrogante Touristen sehe, wäre ich jetzt wohl ein reicher Mann. Aber ich glaub im nächsten Graubündner Urlaub werde ich ein paar Teutonen verklagen. Wegen akustischer Umweltverschmutzung.







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